Auditfähiges BCM‑Dokument zur Sicherstellung der Arbeitsfähigkeit bei Standort‑ oder IT‑Ausfällen
Das Notfallarbeitsplatz‑Konzept definiert die organisatorischen, technischen und infrastrukturellen Maßnahmen, die notwendig sind, um kritische Rollen und Prozesse auch bei Ausfall des Primärstandorts oder der regulären Arbeitsumgebung arbeitsfähig zu halten.
Es bildet die Grundlage für ISO‑22301‑, ISO‑27001‑ und NIS2‑konforme Notbetriebsfähigkeit und ist ein zentraler Bestandteil jedes BCM‑Audits.
Kerninhalte:
- drei Notfallarbeitsplatz‑Typen: physisch, mobil, virtuell (VDI/Cloud)
- klare Auslöser: Standortausfall, Stromausfall, Cyberangriff, Evakuierung, IT‑Störung
- Kapazitätsplanung: 40 physische Plätze, 10 mobile Einheiten, 100 virtuelle Sessions
- technische Ausstattung (Notebook, MFA, VPN, Softphone, 5G‑Fallback, Cloud‑Desktop)
- Netzwerk‑ und Energie‑Redundanz (2×1 Gbit/s, LTE/5G, USV 120 kVA, Diesel 250 kVA)
- Aktivierungsprozess durch Krisenstab inkl. Zuweisung, Validierung, Aufnahme der Arbeit
- Betrieb & Monitoring am Notfallarbeitsplatz
- vollständiger Failback‑Prozess
- Notfallarbeitsplatz‑Matrix für schnelle Einsatzentscheidungen
- jährliche Tests (Evakuierung, VPN‑Lasttest, VDI‑Failover)
- revisionssichere Governance‑ & Auditstruktur
Dieses Dokument ermöglicht Unternehmen, innerhalb weniger Minuten wieder arbeitsfähig zu sein, selbst bei vollständigem Standort‑ oder IT‑Ausfall.