Die Incident‑Management‑Dokumentation (IMD) ist eine ausgearbeitete, auditfähige Vorlage zur Erkennung, Klassifizierung, Behandlung, Meldung und Nachverfolgung von KI‑Vorfällen gemäß Art. 62 und Art. 65 EU-AI-Act.
Sie operationalisiert das komplette Incident‑Management für Hochrisiko‑KI‑Systeme – inklusive Eskalationspfaden, Rollen, RCA‑Methoden, CAPA‑Verknüpfungen und behördlicher Meldung.
Zentrale Inhalte aus dem Dokument:
„Die IMD beschreibt die Prozesse, Rollen, Systeme, Eskalationspfade, Nachweise und Kontrollmechanismen zur Erkennung, Bewertung, Behandlung, Meldung und Nachverfolgung von Vorfällen im Betrieb eines Hochrisiko‑KI‑Systems.“
„Sie ist ein Pflichtbestandteil des Qualitätsmanagementsystems gemäß Art. 17 EU‑KI‑VO.“
Highlights & Inhalte
- Incident‑Management‑Struktur nach Art. 62 EU-AI-Act
- Incident‑Kategorien (A – Serious, B – Major, C – Minor) inkl. Meldepflichten
- End‑to‑End‑Incident‑Lifecycle mit 10 Schritten
- (Erkennung → Klassifizierung → Bewertung → Containment → RCA → Risikobewertung → CAPA → Prävention → Meldung → Abschluss)
- Erkennungsquellen: Monitoring, Oversight, Security, Lieferanten, Audits
- Klassifizierungskriterien: Schweregrad, Risiko, Auswirkungen, Meldepflicht
- RCA‑Methoden: Angriffssignaturen, API‑Logs, Score‑Pattern‑Analyse, Security‑Heuristiken
- Korrektur‑ & Präventivmaßnahmen inkl. CAPA‑IDs
- Behördliche Meldung (BSI) inkl. Meldezeitpunkt & Bestätigung
- Incident‑Akte mit Status, Risiko, Maßnahmen & Abschluss
- Pflichtbestandteil des AI‑QMS nach Art. 17 EU-AI-Act
Ideal für
- Unternehmen mit Hochrisiko‑KI‑Systemen
- Security‑, Compliance‑ und Governance‑Teams
- KI‑Monitoring‑ & Operations‑Teams
- Vorbereitung auf behördliche Meldungen nach Art. 62 EU-AI-Act
- Organisationen, die ein vollständiges Incident‑Management nachweisen müssen