
Der Risikobehandlungsplan (RBP) ist eine ausgearbeitete, auditfähige Vorlage zur strukturierten Behandlung operativer, technischer, organisatorischer und sicherheitsrelevanter Risiken gemäß ISO 22301, ISO 31000 und NIS2.
Er dokumentiert die Maßnahmen, Verantwortlichkeiten, Fristen und Prioritäten, die notwendig sind, um Risiken systematisch zu reduzieren, zu vermeiden, zu übertragen oder kontrolliert zu akzeptieren.
Zentrale Inhalte aus dem Dokument:
„Der Risikobehandlungsplan definiert die Maßnahmen zur Reduzierung, Vermeidung, Übertragung oder Akzeptanz der identifizierten Risiken aus den Risikoanalysen.“
„Er ist verbindlich, auditrelevant und wird quartalsweise aktualisiert.“
Highlights & Inhalte
Methodik der Risikobehandlung
Vermeiden, Reduzieren, Übertragen, Akzeptieren – inkl. Priorisierung (sehr hoch bis niedrig)
Top‑Risiken mit Maßnahmen
– Cyberrisiken: Ransomware, Credential‑Theft
– IT‑Systeme: ERP‑Ausfall, Netzwerk‑Backbone‑Ausfall
– Energieversorgung: Stromausfall, Kühlungsausfall
– Lieferantenrisiken: Zahlungsdienstleister‑Ausfall
– Personalrisiken: Ausfall kritischer Rollen
Konkrete Maßnahmenpläne
EDR‑Einführung, Immutable Backups, MFA‑Pflicht, PAM‑Einführung, ERP‑Failover, DDOS‑Protection, USV‑Erweiterung, Klimaredundanz, BCM‑Tests, Vertretungsmodelle u. v. m.
Maßnahmenmatrix (Gesamtübersicht)
Risiko, Maßnahme, Priorität, Status – perfekt für Audits & Management‑Reports
Fortschrittskontrolle & KPIs
Maßnahmenumsetzung ≥ 90 %, Fristeneinhaltung ≥ 95 %, Reduktion Hochrisiken ≥ 50 %, Audit‑Konformität 100 %
BCM‑Integration
Einbindung in Notfallpläne, Wiederanlaufpläne, Risikomonitoring, BIA‑Aktualisierung
Verantwortlichkeiten klar definiert
BCM‑Verantwortliche, IT‑Security, IT‑Operations, Facility, Einkauf, HR, Management
Audit‑ & Freigabebereich
Versionierung, Gültigkeit, Management‑Freigabe
Ideal für
Lieferumfang